Das kleine Buch der Erwartungen – Gedanke 1
Bea Sherin Petersen
Erwartungen
sind die Wolken am Himmel deines Glücks und Wohlergehens.
Mal nur kleine, dünne Schleierwolken,
mal dicke Gewittertürme, die sich düster auftürmen,
bereit, jeden Moment loszustürmen und sich blitzartig zu entladen.
Und tatsächlich sind es nur deine Gedanken und Vorstellungen davon,
wie etwas zu sein hat, die sich an der Realität reiben,
wenn die Dinge nicht so laufen, wie du es erwartest.
Siehst du, wie du dir die Wolken selbst erschaffst?
Du allein bestimmst auch ihre Dicke und Explosivität.
Es sind nicht die Anderen, die etwas falsch machen.
Einzig und allein deine Enttäuschung über den Lauf der Dinge
bringt dich aus dem Lot.
Wenn du etwas erwartest, stellst du einen Anspruch.
Vielleicht meinst du, die/der Andere sei es dir schuldig,
denn du hast ihr/ihm ja auch schon viel gegeben.
Doch hast du es in dem Moment nicht freiwillig getan?
Wenn nicht, warst du berechnend.
Doch Berechnungen gehen nicht immer auf.
Wenn ja, warum forderst du nun eine Gegenleistung
für deinen freiwilligen Einsatz, dein Geschenk an den anderen?
Der Andere hat offenbar andere Pläne und Umstände, die ihn beschäftigen,
und weiß nichts von deinen Wünschen – Erwartungen –,
die du gerade ihm gegenüber hegst.
Und versetz dich jetzt mal in den Anderen.
Wie geht es dir, wenn du spürst oder weißt, dass etwas von dir erwartet wird?
Fällt es dir dann leicht zu geben?
Oder beschleicht dich dann auch so ein flaues Gefühl oder Widerwillen?
Und möchtest du wirklich Zuwendung,
die nur aus Pflichtgefühl dir gegenüber erbracht wird?
Du spürst ganz genau, wenn der Andere nicht mit dem Herzen dabei ist.
Und das tut umso mehr weh.
Der Andere tut zwar etwas für dich,
aber sicherlich nicht ganz so, wie du es dir vorstellst,
und dann auch vielleicht noch widerwillig.
Wie fühlt sich das für dich an?
Hier ist der Energieaustausch des freiwilligen Gebens und Nehmens in Unordnung geraten.
Willst du dir das wirklich antun?
Es liegt nun ganz an dir – du hast die Wahl:
Forderst du weiterhin das Erwartete ein?
Oder lehnst du dich zurück, lässt deine Erwartungen los und lässt dich überraschen, wie die Situation sich entwickelt?
Copyright 2010 Bea Sherin Petersen
Was bin ich?
Bea Sherin Petersen
Unser Selbstbild und unser Selbstwertgefühl sind unsere eigenen Programmierungen. Sie sind die Quintessenz aus unseren persönlichen Vorlieben, die wir uns mittels Beobachtung und dem Ziehen von Vergleichen im Laufe unserer gesellschaftlichen Sozialisierung angeeignet haben. Spätestens in der Schule haben wir gelernt, wie wir zu sein haben und uns mit anderen zu vergleichen. Meistens haben wir uns dabei unwohl gefühlt und woll(t)en deshalb anders sein. Diese Programme – so überholt sie für uns jetzt vielleicht auch sein mögen – sind immer noch in uns wirksam.
Es gibt daher so Vieles, was und wie wir sein möchten, und so Vieles was wir meinen, zu sein oder NICHT zu sein. Häufig schmerzt uns der Gedanke daran, weil wir glauben, nicht in Ordnung zu sein.
So rennen wir herum und strengen uns an und versuchen, uns die Eigenschaften anzueignen, die wir meinen haben zu müssen, damit der Schmerz aufhört und wir ein erfülltes Leben führen können.
Hiermit sind wir so sehr beschäftigt, dass wir an einem wichtigen Punkt vorbeisehen: uns selbst.
Mal ganz ehrlich – habe ich mir jemals mein wahres ICH BIN angesehen? Habe ich mir jemals angesehen, was MICH ausmacht?
Ich weiß, was ich alles NICHT BIN. Aber weiß ich auch, WAS ICH BIN?
Der erste Impuls sagt mir:
Ich bin das Gegenteil von dem, was ich nicht bin.
Aber stimmt das wirklich?
Vielleicht bin ich ja auch etwas ganz anderes…
Wenn ich alles HABEN-WOLLEN beseite schiebe und ganz tief in mich hineinspüre, was da IST, komme ich in Kontakt mit meinem mir ureigenen Wesenskern – meinem SEIN.
Indem ich mir erlaube, so zu sein, wie ich wirklich bin – mit allen meinen Träumen und Sehnsüchten und indem ich alle meine Ängste für einen Moment da sein lasse, ohne ihnen Bedeutung beizumessen –, enthüllt sich mir mein wahres Wesen.
Mein Wegweiser ist dabei mein GEFÜHL:
Alles, was sich für mich persönlich richtig RUND, WOHLIG und KRAFTVOLL anfühlt, alles, was ein tiefes JAAAA in mir auslöst, ist für mich richtig und entspricht meinem wahren ICH BIN. Hier bin ich im Einklang mit mir selbst. Das ist das, was mich ausmacht – das, was ICH BIN.
Sobald mich ein leichtes Unwohlsein beschleicht, stimmt irgendetwas nicht, ist entweder diese Eigenschaft nicht ganz im Einklang mit mir selbst oder erlaube ich mir noch nicht genug, diese Eigenschaft in mir anzuerkennen oder zu leben.
Versuche ich hier vielleicht, mich zu verbiegen, auch wenn es nur ein ganz klein wenig ist, ein Mini-Kompromiss? Wie ein Geiger-Zähler zeigt unser Gefühl uns genau an, was im Einklang mit unserem ICH BIN ist und was nicht.
Erst, wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin und alles in mir so sein lasse, wie es ist, kann ich mich selbst wertfrei betrachten:
- Was habe oder bin ich denn jetzt schon, ohne mich anstrengen zu müssen?
- Welche Eigenschaften habe ich mitgebracht, als ich auf diese Welt kam?
- Was ist in mir, was ich gerne ausdrücken möchte, was ich mir aber (bisher) nicht erlaube?
Also: WAS BIN ICH?
Wenn ich weiß, was ICH BIN, kann ich mich klar entscheiden, was ich NICHT BIN. Allerdings tue ich dies in einem ganz anderen Bewusstsein als vorher. Denn jetzt kann ich mich dabei entspannt zurücklehnen und aufhören, dem nachzujagen, was ich nie sein werde – weil es mir nicht entspricht.
Sobald ich definieren kann, WAS ICH BIN, klärt sich auch schnell die Frage, die uns häufig die größten Schwierigkeiten bereitet und uns vielleicht sogar in unserem Leben lähmt:
- Worin besteht der Sinn meines Hier-SEINs?
- Was ist mein Beitrag in diesem Leben? Was will ich ausdrücken?
- Womit möchte ich die Welt ein Stückchen schöner machen, als sie es war, bevor ich hierher gekommen bin?
Wenn ich mir diese Fragen selbst beantworten kann, wird das Leben ein ganzes Stück leichter. Probieren Sie es aus!
Also: WAS SIND SIE?
Kleine Anregung:
Nehmen Sie sich Zeit für sich.
Legen Sie schöne Musik auf, die Ihren innersten Wesenskern berührt.
Treten Sie dann die Reise zu Ihrem ICH BIN an.
Schreiben Sie auf, was Sie dort entdecken, damit Sie es später nachlesen können.
Denn unser Verstand wird sich später nicht mehr daran erinnern, wenn die alten, lange eingeübten Selbst-Programmierungen wieder die Oberhand über unser Bewusstsein gewinnen.
Copyright 2012 Bea Sherin Petersen
Die Absicht ist führend – Teil 4 (Abschluss)
Bea Sherin Petersen
Betrachtung der Hawaiianischen Energiegesetze – Teil 4
Wenn ich die Begrenzungen meines Verstandes hinter mir lasse und meine Gedanken und Kreationen wertungsfrei betrachte, ist die erste Veränderung grundsätzlich ein Stimmungsumschwung auf ein Gefühl, das wir als angenehm empfinden – Erleichterung, Entspannung, Freude, Zufriedenheit, Leichtigkeit, vielleicht auch Freiheit und Grenzenlosigkeit. Hier kommt unser wahres Wesen zum Vorschein und wir sind wieder mit unserer Seele, dem göttlichen Kern in uns, in Kontakt.
Wenn meine Absichten ganzheitlich sind, werde ich inspiriert (in Kontakt mit Spirit) und ich werde begeistert (in Berührung mit dem göttlichen Geist). Ich bin erfolgreich.[1]
In Kontakt mit unserer Seele sehen wir die Dinge plötzlich viel leichter und wir erahnen vielleicht das 2. Energiegesetz KALA: „Es gibt keine Grenzen“. Tatsächlich ist unsere Seele grenzenlos. Es ist nur unser Verstand, der überall Grenzen sieht oder zieht und uns damit einschränkt. Manchmal treibt er es so weit, dass wir meinen, nicht wertvoll zu sein, oder wir versinken in Angst, weil wir ihm glauben schenken. Diese Grenzen sind aber selbstgemacht und können jederzeit von uns selbst wieder aufgehoben werden, wenn wir den entscheidenden Schritt zurück machen in dem Wissen des 6. Energiegesetzes MANA: „Alle Macht kommt von Innen“.
Wenn ich frei von Angst bin, kann ich im Leben vorwärts gehen und bleibe immun gegenüber dem, was die Leute über mich denken und sagen.
Frei zu sein heißt zu wissen, dass ich meine Aufmerksamkeit dorthin richten kann, wo ich es will, wann ich es will und wie ich es will.
Sobald wir uns hieran erinnern, können wir über die Begrenzungen des Verstandes lachen und sie als Illusion entlarven. Jetzt nehmen wir die Zügel wieder selbst in die Hand und lenken unser „Pferd“ – sprich: unsere Absicht – auf das Lichtvolle, Angenehme. Wir treffen eine „höhere Wahl“, die impliziert, dass wir selbst die Macht haben und die Schöpfer unserer Realität sind.
Wenn ich meine Absichten und Ziele sammle und konzentriert ausrichte, dann bin ich mir achtsam dessen bewusst, was ich in mein Leben bringe.
Aus diesem Wissen heraus treffen wir unsere Entscheidungen bewusst in der Absicht des Schöpfertums mit unbegrenzten Möglichkeiten. Dabei können wir uns von unserem Gefühl leiten lassen. Die Schwingung unserer Seele ist Freude und Begeisterung. Wenn wir dieses Gefühl als Richtschnur verwenden, beginnen wir in Richtungen zu denken, die wir als „Verwirklichung unserer Lebensträume“ bezeichnen könnten. Auch wenn uns der Verstand vielleicht einreden will, dass dies vermessen sei, sind uns hierbei dennoch keine Grenzen gesetzt. Nach dem 7. Energiegesetz PONO ist die „Wirksamkeit das Maß der Wahrheit“, Wirksamkeit bezogen auf meine innere Wahrheit: stimmt diese Situation für mich oder stimmt sie nicht. Wenn etwas nicht stimmig ist, haben wir selbst die Macht, dieses Gefühl als innere Wahrheit anzuerkennen und eine Entscheidung zu treffen, die zu einer Veränderung führt. Die einzige Einschränkung, die wir uns als Seele jedoch gerne auferlegen, besteht darin, den Raum eines anderen Menschen zu respektieren und durch unsere Handlungen nicht zu verletzen.
Fazit:
Wenn ich die Macht der Absicht erkenne, kann ich sie darauf konzentrieren, das Leben zu erschaffen, das ich möchte.
Hierbei gibt es noch eins zu erkennen, damit wir auf die Überholspur wechseln können. Häufig wissen wir vor allem, was wir NICHT wollen. Wenn es aber darum geht, das, was ich WILL, also meine eigentliche Absicht, jetzt in diesem Moment genau zu definieren und das zugehörige Gefühl zu erwecken, tauchen auch bei mir immer mal wieder große Fragezeichen auf.
Deshalb: Erinnern Sie sich an die großen Lebensträume aus Ihrer Kindheit und stellen Sie sich immer wieder folgende Frage:
Was ist es denn eigentlich, was ich will?
Ich habe die Absicht, in meinem Leben Glück, Liebe, Wohlstand, Frieden und Begeisterung zu kreieren, und zwar zu meinem Wohl und zum Wohl aller Menschen. Und Sie?
Kleine Anregung:
Nehmen Sie sich eins der Energiegesetze, das Sie am meisten anspricht, und überlegen Sie, wie es sich in Ihrem Leben aktuell zeigt.
Dann stellen Sie sich die obige Frage „Was will ich wirklich?“.
Schreiben Sie sich die Antwort auf jeden Fall auf, sonst haben Sie sie morgen evtl. schon wieder vergessen.
Am besten hängen Sie sie an einem gut sichtbaren Ort wie dem Badezimmerspiegel oder an Ihrem Schreibtisch auf und erinnern sich täglich daran, bis die Antwort zu Ihrem unumstößlichen Lebensgefühl geworden ist.
Copyright Bea Sherin Petersen 2011
[1] Alle kursiv eingerückten Affirmationen aus: Deepak Chopra. Das Orakel des Erfolgs. Die Karten zum Bestseller „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs“. 2007 Ullstein Buchverlag. Kartenset aktuell vergriffen.
Die Absicht ist führend – Teil 3
Bea Sherin Petersen
Betrachtung der Hawaiianischen Energiegesetze – Teil 3
Im letzten Teil haben wir anhand des 1. Energiegesetzes IKE: „Die Welt ist, wofür du sie hältst“ gesehen, dass alles, was wir erleben, immer auf unsere ganz eigene Sichtweise ankommt.
Mein Leben ist voll von Hinweisen, die meine innere Wirklichkeit mit den äußeren Welten verknüpfen.[1]
Was wir häufig vergessen, ist, dass wir die Wahl haben, wie wir uns fühlen und damit auch, welche Emotionen wir aussenden. (Wir erinnern uns: Emotionen wirken wie ein Magnet und ziehen unserer Stimmunglage entsprechende Situationen an.
Es liegt an mir, dem Leben Sinn zu verleihen. Ich erwarte nicht, dass das andere für mich tun. Ich erschaffe meine eigene Wirklichkeit.
Das Umschwenken ist ganz einfach, indem wir uns die alles entscheidende Frage stellen:
Wie will ich mich fühlen? (= Definiere deine Absicht!)
Sobald wir hierauf eine Antwort haben, befinden wir uns in der Regel auch gleich im gewünschten Gefühl. Dieses neue Gefühl ist für uns der Schlüssel, denn sobald ich es fühlen kann, kann ich auch meine Schwingung verändern. Ich brauche dieses Gefühl dann einfach nur in mein Herz zu nehmen und die Absicht zu geben, dass ich in dieser Schwingung verbleiben möchte. Probieren Sie es doch gleich mal aus!
Ich gebe zu, dass es bei überaus starken Emotionen einiges an Selbstüberwindung und Bewusstheit braucht und manchmal auch der Weg nur mitten durch die Angst hindurch führt, um in eine andere emotionale Haltung zu gelangen. Dies gilt vor allem für die immer wiederkehrenden großen Lebensthemen oder auch in extremen Krisensituationen. In diesen Fällen kommt es vor allem darauf an, immer wieder im Denkkreislauf innezuhalten, hinzusehen, was im Inneren los ist, und das aktuell vorhandene Gefühl wahrzunehmen und anzuerkennen (z. B. über Ho`oponopono). Wenn wir uns hineinsteigern oder „es weghaben“ wollen, verstärkt sich die energetische Bindung. Möglicherweise ist es erforderlich, immer wieder dranzubleiben und, wenn es sich so nicht transformieren lässt oder in schwerwiegenden Fällen, besser auch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Wenn wir jeden Moment ganz bewusst wahrnehmen und immer wieder die ganz bewusste Entscheidung treffen, in welche Richtung wir unsere Aufmerksamkeit und damit unsere Energie lenken möchten (3. Energiegesetz MAKIA „Energie folgt der Aufmerksamkeit“), erschaffen wir unsere Realität neu. Manche Veränderungen zeigen sich dabei sehr schnell, andere erst nach einer Weile, und an manchen gilt es, immer wieder dranzubleiben.
Aber Achtung hierbei: Wenn unsere Absicht darin besteht, etwas Ungeliebtes WEGHABEN oder etwas Geliebtes unbedingt HABEN zu wollen, drehen wir uns im Kreis, denn mit dieser Haltung begeben wir uns in das Gefühl der Unzufriedenheit und des Mangels. Wenn sich dann nichts verändert, werden wir möglicherweise immer verbissener und versuchen, „am Gras zu ziehen“. Hier ist die Erinnerung an das 5. Energiegesetz ALOHA „Lieben heißt glücklich zu sein mit dem, was du hast“ eine gute Hilfe, denn es bedeutet anders ausgedrückt: Erkenne deinen Reichtum und SEI, wie oder was du sein willst. (Geh in das Gefühl, dass sich dein Wunsch bereits erfüllt hat!)
Ich weiß, dass ich alles manifestieren kann, was ich mir in meinem Leben wünsche, wenn ich erkenne, dass das ganze Leben ständig voller Möglichkeiten ist.
Dieses Energiegesetz beinhaltet aber auch die innere Haltung:
So wie es ist, ist es gut. Aus dieser Haltung heraus hat alles, was gerade ist, seine Berechtigung und erfüllt einen bestimmten Zweck. Wenn ich anerkennen kann, dass ich durch meine Emotionen und meine Geisteshaltung Situationen in mein Leben ziehe, werde ich mir meiner Verantwortung als Schöpfer meines eigenen Lebens bewusst. Dies bedeutet auch, dass ich mir eine Situation selbst dort hingelegt habe, weil ich vielleicht zu einem bestimmten Zeitpunkt diese Absicht getroffen habe, um eine bestimmte Erfahrung zu machen. Dies war mir möglicherweise dabei nicht bewusst.
Anregung:
Greifen Sie sich eine Situation aus Ihrem Leben, die Sie gerade beschäftigt. Betrachten Sie sie, wie sie sich gerade präsentiert, ganz liebevoll, spüren Sie hinein, welche Gefühle und Aspekte enthalten sind. Lassen Sie die Gefühle vollkommen zu – Ihnen kann nichts passieren –, würdigen Sie sie als Entscheidung, die Sie einmal für sich getroffen haben.
Und dann entscheiden Sie sich einfach neu!
Ein wunderbarer Start in dieses frische und spannende Jahr 2012, finden Sie nicht auch?
In diesem Sinne Aloha!
Copyright Bea Sherin Petersen 2011
[1] Alle kursiv eingerückten Affirmationen aus: Deepak Chopra. Das Orakel des Erfolgs. Die Karten zum Bestseller „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs“. 2007 Ullstein Buchverlag. Kartenset aktuell vergriffen.
Die Absicht ist führend – Teil 2
Bea Sherin Petersen
Betrachtung der Hawaiianischen Energiegesetze – Teil 2
Im ersten Teil haben wir über die Absicht und die Verantwortung als übergeordnete Prinzipien, die unsere Lebenserfahrungen steuern, gesprochen. In den nächsten Artikeln möchte ich die einzelnen Energiegesetze in ihrer Tragweite und Anwendbarkeit kurz darstellen.
Wie im letzten Teil erwähnt, wurden die Energiegesetze von Suzan Wiegel in „Die Botschaft der Kahunas“[1] bereits in sehr anschaulicher Weise beschrieben und auch von anderen Autoren diskutiert. So helfen beispielsweise auch die in Kursivschrift eingerückten wunderbaren Affirmationen von Deepak Chopra[2] beim Verständnis der führenden Rolle der Absicht und ihrer Anwendung. Im Weiteren bilden diese beiden Werke die Basis für das Verständnis der hier dargelegten Prinzipien.
Sobald wir unserem Verstand verbieten, uns selbst für klein und kraftlos zu halten, und uns erlauben, in voller Absicht und aus der uns innewohnenden Kraft heraus unsere Ziele zu definieren, können Wunder geschehen. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir diese Ziele tatsächlich mit jeder Faser unseres Seins wollen und sie gleichzeitig in vollem Vertrauen, dass sich die Mittel und Wege dafür finden werden, loslassen und geschehen lassen können. Wir haben dafür immer nur einen richtigen Zeitpunkt – das JETZT (nicht gestern, vorhin oder morgen).
Dieser Aspekt ist im 4. Energiegesetz MANAWA: „Jetzt ist der Augenblick der Macht“ definiert.
- Ich richte meine Absichten und Handlungen auf die Welt, um meine Träume und Hoffnungen zu manifestieren – und dann lasse ich losNachdem ich meine Absicht konzentriert habe, löse ich mich vom Ergebnis und lasse die Fortuna ihre Arbeit selbst erledigen.
Dies setzt voraus, dass wir das 1. Energiegesetz IKE: „Die Welt ist, wofür du sie hältst“ verstanden haben, das auch als Resonanzgesetz bezeichnet werden kann.
Bei dem Resonanzphänomen kommt es darauf an, in welcher Gedanken- oder Gefühlsschwingung wir uns befinden. Diese Schwingung bewirkt, welche Erfahrungen wir in unser Leben „ziehen“. Ruediger Schache verwendet hierfür den Begriff „Herzmagnet“, der diesen Vorgang sehr schön beschreibt. Wenn etwas unser Herz berührt, empfinden wir dabei starke (aufbauende oder abbauende) Emotionen. Emotionen – ganz gleich welcher Art und wie stark oder schwach – sind Schwingungen, die wir beständig in unsere Umgebung aussenden. Hierdurch stellen wir über unsere Emotionen einen ganz bestimmten Kanal ein, auf dem wir in diesem Moment senden (wie bei einem Fernseher). Wenn wir uns in unserer Weltsicht und in unseren Emotionen häufig in dem Gefühl von Angst oder Negativität aufhalten, treffen wir nach dem Resonanzprinzip bzw. IKE damit (unbewusst) die Wahl, dass wir auf unserer Leinwand des Lebens Angst und Negativität empfangen möchten. Situationen, die diese Gefühle erneut bei uns hervorrufen, gehören damit unumstößlich immer wieder zu unserem Leben. Eigentlich wünschen wir uns doch aber etwas ganz anderes: Liebe, Harmonie, Freude, Gemeinsamkeit, Verständnis, nicht wahr?.
Hier gilt es also, bei uns selbst zu überprüfen, welchen Kanal wir eingestellt haben, vor allem wenn sich bestimmte Situationen ständig wiederholen. Wenn ich eine Situation erfahre, die ich als unangenehm erlebe, ist dies im Umkehrschluss die Einladung an mich, zu rekapitulieren, in welcher Schwingung ich mich befand und vielleicht auch noch befinde. Wenn ich mich über diese Situation aufrege oder mich selbst dafür verurteile, reite ich mich noch tiefer in diese Emotion hinein und/oder füge hierdurch weitere, evtl. auch stärkere Emotionen mit hinzu, was zum Gegenteil des eigentlich gewünschten Ergebnisses (Situation verbessern) führt. Denn es gilt das Prinzip: Je stärker die Emotion, desto stärker die magnetische Anziehung und desto wahrscheinlicher ist die Manifestation als Erfahrung in unserem Leben. Dies gilt übrigens in beide Richtungen, sowohl für „positive“ als auch „negative“ Emotionen.
Anregung für die nächste Zeit:
Beobachten Sie in den nächsten Tagen die Situationen, die sich im Außen zeigen. Achten Sie bewusst darauf, welche Gefühle Sie vorher empfunden haben oder welche Gefühle aus Ihrer Sicht die Situation hervorgerufen haben. Dann drehen Sie den Spieß um. Begeben Sie sich in das Gefühl der Dankbarkeit oder des Friedens (beispielsweise indem Sie über Ihren Atem das gewünschte Gefühl einatmen und über Ihr Herz in die Situation ausatmen). Beobachten Sie, was hierdurch in Ihrem Inneren und mit der Situation im Außen passiert.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine WUNDER-VOLLE und Erkenntnis-reiche Weihnachtszeit. Kommen Sie gut und vor allem entspannt ins Neue Jahr.
Aloha!
Copyright Bea Sherin Petersen 2011
[1] Suzan H. Wiegel. Die Botschaft der Kahunas. 2002 Kösel-Verlag (Vergriffene Ausgabe). Neu aufgelegt unter demselben Titel bei Schirner; Auflage: 5., Aufl. (14. Juli 2006).
[2] Aus: Deepak Chopra. Das Orakel des Erfolgs. Die Karten zum Bestseller „Die sieben geistigen Gesetze des Erfolgs“. 2007 Ullstein Buchverlag. Kartenset aktuell vergriffen.
Die Absicht ist führend
Bea Sherin Petersen
Betrachtung der Hawaiianischen Energiegesetze – Teil 1
Aloha und Willkommen!
Heute möchte ich an einen der ersten Einträge in diesem Forum erinnern – „Die Wirkung des Denkens…“ von Suzan Wiegel – und noch einmal betonen, welche Bedeutung unsere Absicht gerade jetzt in unseren Handlungen und Nicht-Handlungen hat.
Aus meiner Sicht ist die Absicht das übergeordnete Prinzip, das allen Energiegesetzen der Kahunas und weisen Lehren zugrundeliegt, und damit auch das wichtigste aller Prinzipien für unser Leben hier auf dieser Erde, weshalb sich eine Betrachtung lohnt.
Über die Absicht haben bereits sehr viele Autoren geschrieben, dennoch fällt es vielen von uns schwer, das Prinzip der Absicht in seinem gesamten Ausmaß zu verstehen und/oder im Alltag umzusetzen.
In der Hawaiianischen Lehre der Kahunas wurde das tiefe Geheimnis um die magische Wirkungsweise der Absicht in den sieben Energiegesetzen in wunderbarer Weise auf den Punkt gebracht. Sie besagen in ihrer Essenz, dass die Voraussetzung für unser Lebensgefühl, für unsere Erfahrungen, unser Erleben der Welt sowie alle unsere Handlungen und die daraus resultierende Erfahrung von Erfolg oder Misserfolg – was auch immer dies für uns in dem Moment bedeutet –, einzig und allein davon abhängt, wie bewusst wir unsere Energie lenken und in welcher Absicht wir sie einsetzen. Tun wir dies in voller Absicht liebevoll und respektvoll, polt sich die Energie um und verändert unser spontanes Lebensgefühl in Freude.
Wie wir alle im Laufe unseres Lebens bereits selbst erfahren haben, ist die Freude ein sehr kostbares Gefühl und ein sehr mächtiger Motor für unsere Handlungen. Wenn wir aus dem Gefühl der Freude heraus handeln, gelingt uns alles in der Regel sehr leicht und wir fühlen uns hinterher satt, zufrieden, häufig auch inspiriert und sind rundum glücklich. Wenn wir es dann auch noch schaffen, diese Freude aufrechtzuerhalten, gestaltet sich unser Leben auf wunderbare Weise fast wie von selbst und es gelingen uns Dinge, die wir vorher vielleicht nicht für möglich gehalten hätten.
Dies setzt voraus, dass wir die Gesetzmäßigkeiten kennen, nach denen unsere Welt funktioniert, und dass wir anerkennen, dass wir selbst – ob bewusst oder unbewusst – die volle Verantwortung für das Geschehen mit uns und um uns herum haben.
Das Gefühl der vollen Verantwortung mag im ersten Moment Angst und Unbehagen auslösen, was sich jedoch daraus erklären lässt, dass die meisten von uns noch nie von den Energiegesetzen gehört haben. Somit können wir auch gar nicht wissen, dass wir ein sehr machtvolles schöpferisches Potenzial in uns tragen und eigentlich gar nicht die kleinen hilflosen ausgelieferten Opfer sind, wie wir selbst oder andere es uns gerne einreden. Manchmal ist es ja auch ganz praktisch, die Verantwortung von sich schieben zu können – dann war es halt Zufall oder Pech. Aber – ganz ehrlich – gibt es das überhaupt?
Wenn wir uns und unsere Umwelt sehr genau beobachten, liegen ein Wunsch und seine Realisierung in letzter Zeit immer näher beeinander. Aus meiner Sicht ist dies kein Zufall, sondern angewandte Absichtsgebung – ob bewusst oder unbewusst. Dies sollte uns zu denken geben und in uns die Frage aufkommen lassen:
Was ist jetzt in dieser Situation tatsächliche meine Absicht?
Die Energiegesetze sowie die Macht der Absicht und die Rolle der Verantwortung wurden in sehr anschaulicher Weise von Suzan Wiegel in „Die Botschaft der Kahunas“[1] beschrieben – eine Lektüre, die sich auf jeden Fall lohnt.
Auch lohnenswert – die Kurzbeschreibungen der Energiegesetze unter http://www.kahuna-art.de/7prinzipien.php
Im nächsten Teil nehmen wir die Wirkungsweise der Energiegesetze genauer unter die Lupe.
Bis dahin ein warmes ALOHA und eine gute Zeit!
Bea Sherin
[1] Suzan H. Wiegel. Die Botschaft der Kahunas. 2002 Kösel-Verlag (Vergriffene Ausgabe). Neu aufgelegt unter demselben Titel bei Schirner; Auflage: 5., Aufl. (14. Juli 2006).
Copyright: Bea Sherin Petersen 2011
Bea Sherin Petersen ist langjährige Schülerin von Suzan H. Wiegel, die seit Mai die monatlichen Erlebnisabende der Lichtinsel in der Absicht leitet, das uralte Kahuna-Wissen direkt im eigenen Wesen erfahrbar werden zu lassen.
Die Wirkung des Denkens …
Suzan H. Wiegel
… ist das Fundament für ein Leben in Fülle!
Wie Sie denken, was Sie wirklich wollen – und es auch bekommen!
Wie Sie werden, was Sie denken!
- Sind Sie von sich und Ihrem Tun begeistert?
- Was wollen Sie erreichen? Wissen Sie genau, wohin Sie wollen?
- Was ist Ihre Absicht? Wie wollen Sie sich fühlen?
- Freuen Sie sich total auf die Zukunft?
- Wie steht’s um’s liebe Geld?
- Wollen Sie gesund, zufrieden, erfolgreich und materiell abgesichert sein?
- Was soll das Leben noch für Sie bereit halten?
- Und wie wäre es, wenn Sie einen leicht begehbaren Weg fänden, um Ihre Lebenssituation grundlegend zu erleichtern?
Die Lösung:
- Verbinden Sie das, was Sie wollen, also Ihre Absicht mit dem Gefühl bereits erfolgter, emotionaler Erfüllung.
- Bleiben Sie dabei, weil Sie es so entschieden haben!
- Und Sie erreichen, was Sie sich vornehmen!
Sie entwerfen Ihr eigenes Zukunftskonzept nach allen Regeln menschlicher Lebenskunst, seit Menschengedenken bereits bekannt, endlich wieder neu entdeckt: wunderbar sanft, genial einfach und einfach genial.
In uns allen steckt viel mehr Potenzial, als wir uns selbst bisher erlaubt haben. In uns allen steckt viel mehr Begabung, als unser Alltag uns bisher abverlangt hat.
- Selbstverständlich können Sie erfolgreich, gesund und total zufrieden sein.
- Alles, was Sie dazu benötigen, liegt bereits in Ihnen!
- Sie können heute damit beginnen, Ihre inneren Qualitäten auszuleben!
Wir unterstützen Ihren Mut, sich selbst zu entfalten und ihren ganz eigenen Weg in ein zufriedenes, gelungenes Leben zu finden!
Was heißt es, Mut zu haben? Es bedeutet, trotz Zweifeln und Zögern vorwärts zu denken. Es geht darum, das eigene Denken neu zu strukturieren und von Vergangenem zu lösen.
Wir wollen uns hier gemeinsam treffen, um uns gegenseitig zu motivieren und weiterzuhelfen. Dann leben wir das Leben, das wir schon immer leben wollten und können unser Menschsein in seiner ganzen Fülle genießen!
Die 7 Regeln menschlicher Lebenskunst, die immer wirken:
- die eigene Absicht im Leben erkennen
- Absicht und inneres Gefühl miteinander verbinden
- die ansteigende Kraft und Lebensfreude fühlen
- die wachsende Zuversicht genießen
- sich für die erkennbaren, unendlichen Möglichkeiten der Verwirklichung öffnen
- gleichzeitig die ansteigende Kraft genüsslich vermehren
- und das Wunder der verbesserten Ergebnisse im eigenen Leben dankbar bestaunen.


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